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Wer umschreibt, der bleibt ist das 30. Kapitel des Känguru-Manifests.

InhaltBearbeiten

Marc-Uwe telefoniert mit seiner Mutter, als das Känguru ihn wegjagt, um diverse Kundennummern anzurufen und den Besserwisser zu spielen (z.B. dass Erdnüsse keine Nüsse sind oder ob man "schwarz" und "farbig" synonym verwenden kann).

Marc-Uwe ruft in der Zeit sein E-Mail-Postfach ab und wundert sich über die Betreffzeilen diverser Spam-Mails. Da der Spamfilter immer mehr Wörter, die typisch für Potenzmittelwerbung u.ä. sind, aussortiert, werden die Titel dieser Mails immer rätselhafter und lyrischer. Marc-Uwe gefällt dieser Trend so sehr, dass er sich eigene Beispiele ausdenkt, woran sich schließlich sogar das Känguru beteiligt.

ZitatBearbeiten

Nicht mehr bleibest du umfangen

In der Finsternis Beschattung,
Und dich reißet neu Verlangen
Auf zu höherer Begattung.

—aus "Selige Sehnsucht" von Johann Wolfgang von Goethe

TitelBearbeiten

"Wer umschreibt, der bleibt" spielt darauf hin, dass Dinge in Spam-Mails nicht beim Namen genannt werden, da sie sonst vom Spamfilter ausgesiebt werden. Ursprünglich heißt das Sprichwort "Wer schreibt, der bleibt" und bedeutet, dass ein Mensch auch über den Tod hinaus nicht vergessen wird, wenn er etwas Schriftliches hinterlässt; jedoch auch, dass beim Kartenspielen derjenige, der die Punkte aufschreibt, schummeln kann.

Siehe auchBearbeiten

"Zwei Hinweise" und "Wer umschreibt der bleibt", Folgen 69 und 117 von "Neues vom Känguru".

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