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Spieleabend ist das 45. Kapitel der Känguru-Apokryphen.

InhaltBearbeiten

Marc-Uwe, das Känguru, Friedrich-Wilhelm, Otto und Ernesto sitzen in Hertas Kneipe und schauen Fußball. Marc-Uwe fragt Ernesto, was dieser beruflich macht, und Ernesto erzählt von der Idee eines Bekannten, einen philosophischen Vergnügungspark zu eröffnen, was jedoch wegen mangelnden Interesses nicht zustande kam.

Da Marc-Uwe das Fußballspiel zu langweilig ist, animiert er die anderen, zuerst Trivial Pursuit und dann Poker zu spielen. Beide Spiele gewinnt das Känguru haushoch, indem es verlangt, dass beim Trivial Pursuit auch "witzige" Antworten zählen, und indem es beim Pokern gut blufft.

BedeutungenBearbeiten

Geplante Attraktionen im philosophischen VergnügungsparkBearbeiten

  • Philosophen, die man in tiefschürfende Gespräche verwickeln kann
  • Ein solipsistisches Spiegelkabinett
    • Solipsismus bezeichnet in der Philosophie die Annahme, das nur man selbst existiert, und sich die Welt um sich herum nur einbildet.
  • Eine Höhle mit einem Schattentheater
    • Eine Anspielung auf Platons "Höhlengleichnis": Ein Mensch ist sein Leben lang in einer Höhle angebunden und kann die Außenwelt nur als Schatten an der Höhlenwand wahrnehmen. Würde man den Menschen eines Tages losmachen, sodass er aus der Höhle hinausschauen könnte, würde ihm die Welt weniger real vorkommen als die Schatten, an die er gewöhnt ist.
  • Eine Achterbahn, in der man den Wendungen in Wittgensteins Denken nachspüren kann
  • Ein Gruselkabinett namens "Die Lage der arbeitenden Klasse in England"

»Fast: Der Tragödie erster Teil«Bearbeiten

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Wikipediaartikel:
„Faust. Eine Tragödie.“

Eine Anspielung auf "Faust: Der Tragödie erster Teil".

Running GagsBearbeiten

  • Marc-Uwe ist beim Fußballschauen "langweilig wie auf einer Erstsemesterparty", und daher fallen ihm auch die gleichen Gesprächsthemen ein. Dies erinnert an die Party in der Wohnung des Pinguins, auf der die Gäste ständig fragen, was das Känguru und Marc-Uwe studieren bzw. arbeiten (siehe Kapitel "Zentralkomitee").
  • Marc-Uwe kann es nicht leiden, wenn jemand "das macht Sinn" sagt; richtig wäre "das ergibt Sinn" (siehe Kapitel "Die Korrekturen").
  • Ernesto verwechselt die Philosophen aus seinem Vergnügungspark, und schreibt ein Zitat von Descartes fälschlicherweise Diderot zu. Darauf erwidert das Känguru, Ernesto solle das "Zitate falsch zuordnen" ihm überlassen.

Siehe auchBearbeiten

"Poker", Episode 157 von "Neues vom Känguru". Jedoch erfährt man dort nicht, ob das Känguru gute Karten auf der Hand hat oder nur so tut.

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