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Schwedische Wissenschaftler ist das 14. Kapitel der Känguru-Apokryphen, in dem es um die scheinbare Vertrauenswürdigkeit von wissenschaftlichen Studien am Beispiel von Handystrahlung geht.

InhaltBearbeiten

Marc-Uwe und das Känguru treffen in der Stadt Gott, die aufgrund eines ihrer "Scheißjobs" ein Handykostüm trägt. Das Känguru witzelt, ob Marc-Uwe keine Angst vor der Handystrahlung habe. Marc-Uwe und Gott sind beide der Meinung, dass Handystrahlung nicht schädlich ist, da sie das beide irgendwo aufgeschnappt haben. Das Känguru mahnt, doch nicht jedes Gerücht für bare Münze zu nehmen, denn letztendlich könnte man jede beliebige Lüge mit einem Satz wie "Hab ich gehört" als glaubwürdig verkaufen.

AlfredNobel2

Ein schwedischer Wissenschaftler (Nobel)

Laut dem Känguru sieht die Steigerung für die Glaubwürdigkeit eines Gerüchts so aus:

  1. Hab ich gehört
  2. Hab ich gelesen
  3. Haben Wissenschaftler herausgefunden

Ein perfekt formuliertes Gerücht könnte also lauten:

Ich habe in einem britischem Geheimdienstbericht gelesen, dass schwedische Wissenschaftler in Langzeitstudien an Finnen herausgefunden haben, dass ... Touchscreens dick machen.

—Ein formal perfektes Gerücht (S. 63)

TriviaBearbeiten

Die schwedische Journalistin Lisa Holst soll angeblich die Urheberin des Gerüchts sein, dass jeder Mensch pro Jahr acht Spinnen im Schlaf verschluckt. Sie wollte herausfinden, wie schnell sich ein solches frei erfundenes Gerücht im Internet verbreitet.

Auch wenn es umstritten ist, ob es besagte Lisa Holst wirklich gab - es ist trotzdem unwahrscheinlich, dass der Mensch versehentlich im Schlaf eine Spinne isst. Zum einen atmet man beim Schlafen besonders tief und erzeugt dadurch Vibrationen, von denen sich Spinnen fernhalten. Zum anderen würde ein Reflex dazu führen, dass ein schlafender Mensch eine in den Mund geratene Spinne ausspuckt, statt sie zu verschlucken.

Siehe auchBearbeiten

  • Diese Geschichte erschien auch im Band "Über Arbeiten und Fertigsein".
  • In "QualityLand" wird ebenfalls auf dieses Phänomen angespielt. Dort gibt es z.B. eine "Studie von schwedischen Wissenschaftlern", laut der eine Reihe guter Bewertungen den Leser misstrauisch stimmt. Sollte eine etwas schlechtere Bewertung dabei sein, ist der Leser angeblich bereit, auch die guten zu glauben.
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