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Bei dem Psychiater handelt es sich um einen im Wiener Akzent sprechenden Psychoanalytiker, der selbst mit psychischen Problemen zu kämpfen hat.

Marc-Uwe begibt sich bei ihm in Behandlung, um die Probleme mit seinem Mitbewohner, einem latent gewaltbereiten Känguru, aufzuarbeiten. Während der Sitzung reagiert der Psychiater auf Marc-Uwes Erzählungen vom Känguru wiederholt mit einem charakteristischen "Aha" und tut dieses als Halluzination seines Patienten ab. Um dem Psychiater die reale Existenz des Kängurus zu beweisen, beschließt Marc-Uwe, dieses zur nächsten Sitzung mitzubringen.

Bei der nächsten Sitzung ist das Känguru also ebenfalls zugegen, was vom Psychiater allerdings vehement dementiert wird. Dessen Unsicherheit gegenüber seiner eigenen visuellen Wahrnehmung lässt sich allerdings an seiner um einige Oktaven variierenden Tonhöhe und dem zunehmend aggressiven Tonfall deutlich erkennen. Durch diese psychische Verunsicherung und einer Gewaltandrohung seitens des Kängurus kommt es beim Psychiater zu einer drastischen Selbstwahrnehmungssstörung; er ist nun überzeugt, ein Vogel zu sein, was durch ein vogelspezifisches Verhalten wie Zwitscher-Geräuschen und dem Herumspringen auf Möbelstücken begleitet wird.