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WARNHINWEIS

Die folgende Geschichte ist für Hypochonder ungeeignet.

—S. 56

Herrn Keuners Matratze ist das 13. Kapitel der Känguru-Apokryphen.

Inhalt Bearbeiten

Marc-Uwe stößt mit dem Kopf gegen die Deckenlampe, als er mit einem Stapel neuer Kissen ins Wohnzimmer kommt. Das Känguru bemängelt, dass oft nur auf Missstände hingewiesen wird, anstatt sie zu beheben. Schließlich könnte Marc-Uwe die Lampe ja auch einfach höher hängen. Um seinem Mitbewohner klarzumachen, dass man Probleme nur löst, wenn man sie anpackt, erzählt das Känguru eine Parabel über einen Mann, der spitze Steine unter seiner Matratze liegen hat, sie aber nicht wegräumt.

BedeutungenBearbeiten

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Wikipediaartikel:
„Geschichten vom Herrn Keuner“
  • Herr Keuner ist eine von Bertolt Brecht erdachte Kunstfigur, die in mehreren von Brechts Parabeln auftaucht. Hierbei ist der Name "Keuner" von der süddeutschen Aussprache für "keiner" abgeleitet.
  • Eine Parabel beschreibt in der Literatur nicht etwa x², sondern eine kurze Geschichte mit einer Moral, die sich auf das eigene Leben übertragen lässt.

Running Gag Bearbeiten

Marc-Uwe und auch das Känguru (obwohl es ihn in dieser Folge dafür rügt) reparieren Dinge in ihrer Wohnung nicht bzw. bringen sie nicht neu an. Stattdessen greifen sie nur zu mittelfristigen Lösungen, z.B. stecken sie ihre Bücher in Stoppersocken, damit sie nicht vom schiefen Regal rutschen. Diesmal schlägt Marc-Uwe vor, er könne ja in Zukunft eine Bommelmütze tragen, falls er wieder mit dem Kopf gegen die Deckenlampe stoßen sollte (was er in einer späteren Folge tatsächlich tut).

Siehe auchBearbeiten

"Hyperchonderungeeignet", Folge 125 von "Neues vom Känguru".

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