Ein niedlicher kleiner Koalabär ist das 32. Kapitel des Känguru-Manifests.
Inhalt[]
echtes Filmposter
Marc-Uwe hat einen Brief bekommen, dass ein großer amerikanischer Familienentertainmentkonzern die Filmrechte an den Känguru-Chroniken kaufen möchte. Die angebotene Summe sei beachtlich, es werde nur einige Änderungen geben. Im Folgenden zeigt sich, dass diese Änderungen gravierend wären, beispielsweise besteht die Überlegung, aus dem Känguru einen Koalabären zu machen, weil diese niedlicher sind.
Marc-Uwe erzählt, J. R. R. Tolkien habe in seinem Testament verfügt, dass seine Werke niemals von Walt Disney verfilmt werden dürfen, und das wolle er auch tun. Er bittet deswegen das Känguru, ihm bei seinem Testament zu helfen.
Das Känguru sagt, es habe in seinem Testament stehen, dass es nicht einbalsamiert und ausgestellt werden möchte. Gemeinsam überlegen sie, was auf ihren Grabsteinen stehen soll.
Running Gag[]
Marc-Uwe hält Koalabären für niedlicher und sympathischer als Kängurus. Dies wird auch später an einigen Stellen thematisiert:
- Da sich das Känguru weigert, in der Verfilmung der Bücher mitzuspielen, droht Marc-Uwe, das Känguru im Film durch einen gemäßigt-sozialdemokratischen Koalabären zu ersetzen (siehe Kapitel "Das Ford-Selleck-Theorem").
- In einem der Werbeblöcke in "QualityLand" wird ein Film namens "Die Koalabär-Chroniken" mit dem Slogan "Frisch, frech und ein bisschen absurd" beworben.
Bedeutungen[]
- Das Känguru möchte nach seinem Tod nicht einbalsamiert und ausgestellt werden. Dies ist eine Anspielung auf Ho Chi Minh, dessen Leichnam in einer Glasvitrine in Hanoi ausgestellt wird. Im Nachfolgeband "Die Känguru-Offenbarung" suchen Marc-Uwe und das Känguru das Ho-Chi-Minh-Mausoleum auf (siehe Kapitel "Die durch die Hölle gehen").