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Die Trockner-Theorie ist das 8. Kapitel des Känguru-Manifests.

InhaltBearbeiten

Marc-Uwe sitzt in einem Café neben dem Theater und wartet auf das Känguru, das die Tickets für die Veranstaltung hat, die die beiden sehen wollen. Das Känguru kommt nicht nur zu spät, es hat auch noch die Tickets vergessen.

Marc-Uwe beschwert sich darüber, dass das Känguru ständig zu spät kommt. Daraufhin entbrennt zwischen den beiden ein Streit, in dem sich beide gegenseitig mit Vorwürfen bombardieren. Nach und nach werden auch alle anderen Anwesenden (eine Frau mit Dauerwelle, ein dicker Mann, ein Anzugträger, eine Frau im Abendkleid und ein Polizist) in die Streiterei verwickelt.

Konzept der Trockner-TheorieBearbeiten

Die sogenannte „Trockner-Theorie“ oder auch „das Vorwurfskarussell“ beschreibt das Phänomen, welches Auftritt, wenn zwei (oder mehr) Leute beginnen sich völlig zusammenhangslos Vorwürfe zu machen.

Sie ist das treibende Prinzip unserer Gesellschaft. Immer wenn irgendetwas schief läuft, hauen sich alle Beteiligten solange ihre Vorwürfe um die Ohren, bis allen schwindelig ist. So taumeln sie an genau der Stelle aus dem Karussell, an der sie eingestiegen sind, nur dass ihnen dann auch noch schlecht ist.

Unzählige Umdrehungen in Höchstgeschwindigkeit, die kein Ergebnis produzieren, außer heißer Luft.

Ein Beispiel:
Einer kommt immer zu spät; der andere putzt nie das Bad; der eine kauft niemals ein; der andere kauft nur fettarme Milch; der eine hat eine Not-to-do-Liste, die ähnlich wie die Dummheit der Menschen unbegrenzt ist; der andere warnt den einen nie vor Glastüren usw. usw.

ZitatBearbeiten

„Round and round and round it goes, where it stops, nobody knows.“
- Aus „Round 'n' Round“ von Gil Ofarim

Siehe auchBearbeiten

„Das Vorwurfskarussell“, Episode 134 von „Neues vom Känguru“.

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